St. Amandus, Rheinkassel

St. Amandus

Geschichte
Die kleine romanische Kirche St. Amandus, direkt am Rheinufer gelegen, erinnert an den "Apostel der Belgier". Der Hl. Amandus war im 7. Jh. als Missionar in Belgien tätig und gründete dort u.a. das Kloster Elno.

Dieses Kloster besaß wohl schon sehr früh Grundbesitz am Rhein, eine Urkunde von 899 bestätigt vermutlich Besitz in der Gegend von Rheinkassel. Daten für die erste Kirche an dieser Stelle sind nicht überliefert, von 1156 bis 1803 unterstand die kleine Kirche nachweislich jedoch dem Kollegiatsstift von St. Gereon in Köln, das bis zur Säkularisation 1803 die Pfarrer stellte.

Einzelne Bauteile der heutigen Kirche stammen noch von der Saalkirche des 11. Jahrhunderts. Dieser einfache Bau erhielt um 1200 den heute noch erhaltenen, aber im 17. Jh. um ein Geschoss reduzierten mächtigen Westturm.

Etwa 1220 setzte eine umfangreiche Erweiterung und Modernisierung ein, die die kleine Kirche mit prächtigem Bauschmuck auszeichnete, der weit über das ansonsten bei den Kölner Landkirchen übliche Maß hinausging.

Die Chorfassade mit den zwei Türmen erinnert stark an St. Gereon, die Rundbogenfriese geben dem Außenbau einen prachtvoll festlichen Anstrich. Die heutige Farbfassung in weiß und rosa rekonstruiert die ursprüngliche mittelalterliche Farbigkeit, bestimmt aufgrund von gefundenen Farbresten. Auch die heute steinsichtigen großen romanischen Kirchen Kölns waren ursprünglich farblich ähnlich gestaltet, was man in St. Maria Lyskirchen wieder erleben kann.

Restaurierungen
Dank der jüngsten Restaurierungen gibt auch der Innenraum heute einen gewissen Eindruck der spätromanischen Kleinkirche wieder, ursprünglich waren jedoch auch die Wände teilweise bemalt, davon sind aber keine Reste erhalten. Teile der neugotischen Ausstattung wie die Kanzel und die Kreuzigungsgruppe passen sich dem Raum harmonisch ein.

Figuren
Die thronende Madonna mit Kind (um 1300) und verschiedene Heiligenfiguren des 17. Jh. vervollständigen die Ausstattung. Die 1997 erworbene St. Jakobus-Plastik von Toni Zenz erinnert an die mittelalterliche Pilgerstation des Düsseldorfer St.-Jakobus-Weges.

Fenster
Drei Chorfenster (1987 von Dieter Hartmann) symbolisieren die Dreifaltigkeit.

Orgel in St. Amandus
Die Rheinkasseler Orgel wurde 1789 vom Kölner Orgelbauer Johan Georg Arnold erbaut. Beim Umbau durch die Kölner Werkstatt Peter im Jahr 1981 wurden Teile der alten Orgel wiederverwendet. So sind einige der Pfeifen über 200 Jahre alt. Die Orgel besitzt 11 Register.

Pfarrgemeinde St. Pankratius
Unsere Gemeinde trägt mit umfangreichen Angeboten zur Belebung des Dorfes und seiner Traditionen bei:
Kreuzweg auf dem Damm, Kinderkirche, regelmäßige Gottesdienste samstags, dienstags und freitags, Novene, Taufen, Beichte, Valentinsgottesdienst, Kommunionvorbereitung, Krankenpflegeverein, Spielemobil, Tiersegnung, katholische Gruppierungen und Vereine (Schützen, Frauengemeinschaft, Chor, Seniorengruppe, Eltern- und Kindgruppe, Messdiener, Pfadfinder), Pflege der Cohnenhof- und Barbarakapelle, Anbindung an die Angebote in unseren anderen Kirchorten (z. B. weitere Chöre, Familienzentrum, Büchereien), Pfarrei übergreifende Angebote (z. B. in der Weihnacht- und Fastenzeit, Wallfahrten, Reisen, St. Martinsfeier.
Die Kirche St. Amandus ist bei Hochzeitspaaren außerordentlich beliebt und wird regelmäßig für Trauungen genutzt. Der Bekanntheitsgrad der Rheindörfer wird auch durch die Öffentlichkeitsarbeit der Pfarrei unterstütz und gefördert.
Erster Anlaufpunkt für Touristen in Rheinkassel ist die Kirche St. Amandus, wo wir regelmäßig Kirchenführungen veranstalten. Besonders in der Weihnachtszeit kommen zahlreiche Busse um die Krippe in der Kirche zu besichtigen. Unsere Gottesdienste sind auch kulturelle Veranstaltungen, die durch Chor- und Instrumentalmusik bereichert werden.

Amandusstr. 2,  50769 Köln

St. Pankratius am Worringer Bruch

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