St. Katharina von Siena, Köln-Blumenberg

St. Katharina von Siena

Aus einem Architekturwettbewerb unter renommierten Baumeistern ging Heinz Bienefeld als Sieger hervor. Er überzeugte mit seinem Entwurf eines "quergestellten" Kirchenraums die Jury. Hierzu hatte das Preisgericht folgendes zu Protokoll gegeben: "Die Kirche in der Mitte des gesamten Gebäudekomplexes fasziniert durch ihre unkonventionelle neue Gestaltung. Sie wird bestimmt durch die Ausrichtung der Gemeinde quer zur Längsachse des ‚schiffsförmigen' Raumgrundrisses und seiner beiden Zugänge an der Bug- und Heckseite. Der introvertierte Kirchenraum als Spange zwischen zwei Straßen bildet ein überraschendes Raumerlebnis."

Die weitere Planung des Pfarrzentrums geriet durch den frühen Tod von Heinz Bienefeld ins Stocken. Der Sohn des Verstorbenen, Nikolaus Bienefeld, führte das Werk seines Vaters weiter und plante das Zentrum, zu dem neben der Kirche auch ein Kindergarten samt Spielfläche im Innenhof, Pfarrbüro, Pfarrsaal, Dienstwohnung, Mietwohnungen und Praxen sowie Tiefgarage gehören, im Detail weiter.

Mit einem symbolischen Spatenstich am 03.08.01 wurden die Bauarbeiten zum neuen katholischen Pfarrzentrum auf einem Grundstück im Bereich von Döbraberg- und Schneebergstraße begonnen.

Am 11.12.01 wurde dann in einer feierlichen Zeremonie der Grundstein gelegt. In den folgenden Monaten schritten die Bauarbeiten gut voran und man konnte schon bald die Ausmaße und Proportionen des Bauwerks erkennen. Markant wirken die einzelnen Schichten des aus Beton gegossenen Kirchenkörpers. Die Färbung entstand insbesondere durch verschiedenfarbige Steinzugaben. Zusammen mit dem Boden ergeben sich zwölf Schichten, die an die zwölf Grundsteine der Mauern Jerusalems in der Offenbarung erinnern sollen. Der abgesenkte Boden und das erhöhte pagodenförmige Dach in der Mitte der Kirche bewirken im Zusammenspiel mit dem quergestellten Altarraum, dass trotz der großen Ausmaße ein intimer Bereich entsteht. Dieser intensiven, verinnerlichenden Wirkung und Konzentration auf den Altar und die sich halbkreisförmig darum versammelnde Gemeinde vermag sich kaum ein Besucher dieses Ortes zu entziehen.

Auch der Innenraum der Kirche spiegelt wieder, mit welchen Materialien gebaut wurde. So wurde der Tabernakel in ein Geflecht aus Baustahlmatten gesetzt. Der auch wie im Außenbereich „gespitzelte“ Beton – hierbei wurden die im Beton zugegebenen Steine z. B. Quarze, Granitkiesel durch Aufmeißeln gebrochen, damit diese schönen, teilweise kristallähnlichen Farben ohne Zementschleier wirken können. Auch ergibt sich im Zusammenspiel mit dem Fensterband unterhalb der erhöhten Decke ein interessantes „Licht-  und Schattenspiel“ im Altarraum.

Erst nach der feierlichen Weihe durch Kardinal Joachim Meisner am 14.12.03 wurde die Weimbsorgel durch die Orgelbaufirma als Kircheninstrument eingebaut und ebenfalls feierlich eingeweiht. (www.weimbs.de).

Parallel zum Innenausbau der Kirche entstand der Kirchturm, der mit seinem markanten Äußeren das Pfarrzentrum weithin sichtbar macht. Im inneren des Glockengestühls erhebt zu jeder Messe eine Glocke der Glockengießerei Petit & Gebr. Edelbrock (www.petit-edelbrock.de) ihre sonore, weithin hörbare Stimme.

 

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