St. Pankratius, Köln-Worringen

Pfarrkirche St. Pankratius, Inneres nach Osten

Am nördlichsten Ende des heutigen Kölner Stadtgebietes liegt Worringen, das 1288 durch die Schlacht von Worringen in die rheinische Geschichte eingegangen ist.

Bis heute gibt der Ortskern das ausgesprochen intakte Bild eines niederrheinischen Ortes wieder, die vielen großen Höfe rund um die Kirche bezeugen seine bedeutende Geschichte.

Die frühere Pfarrkirche St. Pankratius wurde 1869 zur Schule und später als Wohnhaus umgebaut, der noch erhaltene Trum stammt aus dem 12. Jh. 
1837 erbaute der Architekt Josef Schopen eine neuromanische Saalkirche mit Halbkreisapsis, die 1848 einen Turm erhielt und 1863-1866 nach den Plänen des Architekten Heinrich Nagelschmidt im Inneren zur dreischiffigen Hallenkirche umgebaut wurde. Beim Eintreten empfängt den Besucher ein unerwartet weiter Hallenraum. Schlanke Säulen tragen das Kreuzgratgewölbe, die zurückhaltend moderne Ausmalung von Hermann Gottfried (1975) und viele historische Ausstattungsstücke bestimmen den Raumeindruck.  Die Kanzel entstand 1864, wenig später entstanden die Beichtstühle und die Kirchenbänke.

Die farbigen Langhausfenster stammen aus der Zeit um 1918-21, fehlende Scheiben wurden 1965 durch die grau getönten Gläser von Franz Pauli gefüllt. Die stark-farbigen Apsisfenster entwarf Wilhelm Remmes 1919, vier Scheiben zeigen Szenen der Passionsgeschichte (von rechts: Christus am Ölberg, Geißelung, Dornenkrönung, Kreuztragung); drei sind abstrakt.

1959 wurde der Chor  neu gestaltet. Die gesamte Ausstattung schuf Karl Matthäus Winter aus Limburg (Altar, Tabernakel, Taufstein mit Messingdeckel, bronzenes Altarkreuz und Leuchter), die Apsisausmalung zur Apokalypse stammt von Hermann Gottfried (1975). 1998 erhielt die Kirche eine neue Orgel, die den barocken Prospekt (um 1750) aus der alten Kirche am Markt übernahm. Die Firma Seifert aus Kevelaer errichtete seitlich zwei zusätzliche Pedaltürme, so war Platz für 31 Register und man konnte trotzdem den denkmalgeschützten Prospekt erhalten.

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St. Pankratius am Worringer Bruch

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