St. Johann Baptist, Thenhoven

St. Johann Baptist

Die Bewohner der Dörfer Roggendorf und Thenhoven wünschten sich um 1864 endlich eine eigene Kirche, damit sie nicht immer zum Gottesdienst nach Worringen laufen müssen.

Sie beauftragten den Baumeister Heinrich Nagelschmidt mit der Errichtung einer einfachen Saalkirche in neuromanischen Formen. Als diese 1866 vollendet war, waren die pfarrrechtlichen Verhältnisse über längere Zeit nicht geklärt und es durften zunächst keine Gottesdienste an den Hochfesten gefeiert werden. Dies änderte sich erst ab 1875.

Das neue Selbstverständnis der jungen Gemeinde wurde 1892 durch den Anbau des großen Vierkantturmes ausgedrückt. Im Inneren finden sich nur noch wenige Ausstattungsstücke der Erbauungszeit. Dazu gehören der Taufstein und die Beichtstühle. Die Verglasung der großen Rundbogenfenster wurde bis 1955 hergestellt.

Sie zeigt in den unteren figürlichen Darstellungen umlaufend die Heilsgeschichte und wichtige kirchliche Feste, angefangen rechts unter der Orgelempore mit der Verkündigung und die Geburt. Die darüber liegenden ornamental gestalteten Flächen illustrieren die sieben Sakramente, wobei das achte Fenster den Aspekt von Musik und Beten thematisiert.

Das Fenster im Vorraum stammt von Dieter Hartmann, der auch die Verglasung der sechspassförmigen Chorfenster unter Verwendung von kleinen Resten neugotischer Fenster aus England gestaltet hat. Anfang der 1970er Jahre wurde der Altarraum modernisiert und den Erfordernissen der erneuerten Liturgie angepasst. Der Altar entstand in Maria Laach (1970), das Altarkreuz entwarf Hubert Gülden (1971), der Tabernakel aus Bronze und Elfenbein stammt von Karl Matthäus Winter (1960). Bereits 1954 hatte der Abt des Klosters Mariawald der Kirche die schöne neu-gotische Pietà geschenkt. Das besondere Prachtstück der Kirche ist jedoch die neue Orgel, die 1991 mit 18 Registern von der dänischen Firma Marcussen gebaut wurde.

Der wiederverwandte barocke Prospekt wurde vermutlich 1710 von dem Ratinger Orgelbauer Peter Weidtmann für die Kirche St. Urbanus in Gelsenkirchen-Buer gefertigt; 1877 wurde diese Orgel nach Thenhoven verkauft.

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